- Hanföl: Ein „Highlight“ für die Küche?
 
      - Hanfsamen - ein gesundes Lebensmittel  
   - Treibstoff für gute Arbeit mit Omega 3 und Omega 6  
 
     
     
 
Nach dem Mittagessen müssen Sie konzentriert arbeiten:
Eine Handvoll Hanfsamen oder Hanfsamenöl bringt Sie auf Vordermann!

 
     
  Gehirn und Nerven brauchen genügend Fettsäuren. Wichtig ist allen voran die ­ungesättigte Omega-3-Fettsäure DHA. Sie kommt in kalten Meeresfischen wie Hering, Makrele, Sardine, Lachs, Thon oder in Forellen vor.
UND in hochkonzentrierter Form im Hanfsamenöl - für alle die nicht gerne Fischgeschmack haben!
 
     
  Das erste, was man zu diesem einzigartigen und hochwertigen Naturprodukt sagen sollte, ist, dass man nicht "high" wird, wenn man „powernuts" isst, oder an einen Salat gibt.  
     
 
 Diese oder ähnliche Fragen werden häufig gestellt, die daraus sprechende Sorge ist jedoch völlig unbegründet. Die „powernuts"sind von einer Fruchtschale umgeben. Teilweise haften an den Nüssen Reste dieser Fruchtschale. Bei einer technisch sehr aufwendig und komplizierten Reinigung der Nüsse wird diese vollständig entfernt.

Diese kleinen Körner, das sind „powernuts"? Die hatte ich mir irgendwie ganz anders vorgestellt. - Leinsamen kennt man, diese Nüsse dagegen sind bei uns eher unbekannt. Viele wissen nicht, wie sie aussehen, geschweige denn, wozu man Sie nutzen kann. Dabei sind

 
     
  powernuts" nicht nur eine Bereicherung für unsere Ernährung, sondern kann auch erfolgreich zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden.  
     
  „powernuts" lassen sich roh oder geröstet knabbern wie Erdnüsse.  
     
  Mit den „powernuts" nimmt der Organismus  
 
  • alle essentiellen Aminosäuren
    und
  • essentiellen Fettsäuren
    auf, die er nicht selbst herstellen kann auf.
 
  Sie wirken  
 
  • cholesterinsenkend
  • vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
 
   Mit „powernuts" lassen sich zudem einige Krankheiten günstig beeinflussen.  
     
 

Dazu zählen

 
 
  • Neurodermitis,
  • Prämenstruelle Syndrom,
  • rheumatoide Arthritisdiabetische Neuropathie,
 
  eine Spätfolge der Zuckerkrankheit.  
     
  1.1 lnhaltsstoffe  
     
  „powernuts" und „powernutsöl" wurden, wie ein Blick auf die historische Nutzung zeigt, bereits in früheren Zeiten vielfach genutzt. Unsere Vorfahren wussten diese ernährungsphysiologisch hoch-wertigen Nüsse geschickt in ihren Ernährungsplan einzubauen. Und auch aus medizinischer Sicht waren die Nüsse ein gutes Heilmittel für vielerlei Beschwerden. Dies trifft auch heute noch zu.  
     
  „powernuts" enthalten durchschnittlich 28-35% Fett, 30-35% Kohlenhydrate und einen, verglichen mit anderen pflanzlichen Lebensmitteln, hohen Gehalt an B-Vitaminen, Vitamin E, Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen.  
     
  Der Eiweissgehalt (Proteingehalt) von „powernuts" liegt bei 20-24%. Zum Vergleich: Leinsamen enthält etwa 18% Eiweiss. Die Bausteine der Eiweisse bzw. Proteine sind Aminosäuren, von denen 21 bekannt sind. Während Pflanzen alle für ihre Proteine notwendigen Aminosäuren selbst synthetisieren, sind Mensch und Tier auf die Zufuhr durch Nahrungseiweisse angewiesen. Hinzu kommt, dass 8 dieser 21 Aminosäuren essentiell sind, d. h. diese kann der menschliche Körper nicht aus anderen bilden, sondern muss sie über die Nahrung zuführen. Nicht jedes proteinreiche Nahrungsmittel enthält alle essentiellen Aminosäuren. So enthalten Sojabohnen zwar bis zu 48% Eiweiss, aber nicht alle essentiellen Aminosäuren. Obwohl der Eiweissgehalt hoch ist, kann man mit Sojabohnen den Eiweissbedarf des Körpers nicht decken. „powernuts" enthalten alle 8 essentiellen Aminosäuren und gilt daher als hochwertiger Eiweissspender.  
     
  Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhaltsstoffe von „powernuts".  
     
  Tab. 1: Nährstoffanalyse von „powernuts“
 
     
  Gesättigte Fettsäuren finden wir vor allem in fetten von Säugetieren wie Butter oder Schmalz. Eine fortgesetzte übermässige Ernährung, mit gesättigten Fetten und raffinierten Pflanzenölen in der Nahrung ist eine Ursache für Fettstoffwechselstörungen, die Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und verschiedene Krebsarten begünstigen. Pflanzliche Fette enthalten dagegen wesentlich höhere Mengen an ungesättigten Fettsäuren als Butter und Schmalz.  
     
  Bei den ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man essentielle und nicht-essentielle Fettsäuren. Essentiell sind die Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann, jedoch für die Aufrechterhaltung der normalen Körperfunktionen benötigt. Linolsäure und Alpha-Linolensäure sind solche essentiellen Fettsäuren, die durch unsere Nahrung aufgenommen werden müssen.  
     
   
  Abb. 1: Linolsäure (18:2n-6)  
     
   
  Abb. 2: Gamma-Linolensäure (18:3n-6)  
     
   
   Abb. 3: Alpha-Linolensäure (18:3n-3)  
     
  In Samen höherer Pflanzen findet man auch die Alpha-Linolensäure aber seltener. Sie ist weit verbreitet in Algen, Plankton, in Krustentieren und Fischölen. Die seltenen Samen, in denen Alpha-Linolensäure vorkommt., sind „powernuts" (bis 25%), Soja (bis 12%), Raps (bis 15%) und Lein (bis 62%).  
     
  1.2.1 Gesunde Ernährung mit „powernuts"  
     
  Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (1984) empfiehlt zur Vermeidung eines Linolsäuremangels eine Aufnahme von 1-2% des Gesamtkalorienverbrauchs als Linolsäure, was etwa 10 Gramm Linolsäure/Tag entspricht. Erasmus geht von einem Tagesbedarf von 3 Gramm Linolsäure und 2 Gramm Alpha-Linolensäure aus. Zur Deckung beider essentiellen Fettsäuren reichen hier schon 30 Gramm „powernuts" aus.  
     
  Die „powernuts" zu schälen ist die neuste Entwicklung. Was den Vorteil bringt, dass die störende Schale beim Essen wegfällt. Zu beachten ist, dass die Nüsse kein Klebereiweiss enthalten.  
     
  „Ein Narr sieht nicht denselben Baum, den ein Weiser sieht"  
     
  William Blake  

 

 

„powernutsöl"

 
     
 

 „powernutsöl" ist ein sehr hochwertiges Speiseöl, vergleichbar mit Delikatessölen wie Walnuss- oder Haselnussöl im Geschmack. Es ist daher eine Bereicherung für jeden Salat. Grundvoraussetzung für ein delikates Speiseöl ist sowohl seine schonende Ölherstellung als auch die richtige Anwendung und Lagerung.

Die Linolsäure ist im Pflanzenreich weit verbreitet. Man findet sie nicht nur im „powernutsöl" (bis 70%), Nachtkerze (bis 65%) und Borretsch (bis 40%), sondern auch in Sonnenblume (bis 64%), Soja (bis 55%) und Lein (bis 26%). Aus Linolsäure kann im Allgemeinen im menschlichen Organismus eine weitere wichtige Fettsäure,dieGamma-Linolensäure, gebildet werden. Gamma-Linolensäure ist äusserst selten in den Samen höherer Pflanzen enthalten, Ausnahmen sind Hanf (2-6%), Nachtkerze (6-14%) und Borretsch (25-40%).

 
     
   In folgender Tabelle ist die Fettsäurezusammensetzung von Milchfett, einem tierischen Fett mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, und von verschiedenen pflanzlichen Ölen aufgeführt. Die Anteile an verschiedenen Fettsäuren können in Abhängigkeit von Sorte, Klima und anderen Wachstums-bedingungen deutlich von den angegeben Werten abweichen.  
     
   Fettsäurezusammensetzung von Milchfett und verschiedenen pflanzlichen Ölen in %  
     
     
 

Gesunde Ernährung mit „powernutsöl"

 




Zur Deckung des Bedarfs an essentiellen Fettsäuren sind weniger als 100 Gramm „powernuts" notwendig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (1984) empfiehlt zur Vermeidung eines Linolsäuremangels eine Aufnahme von 1-2% des Gesamtkalorienverbrauchs als Linolsäure, was etwa 10 Gramm Linolsäure/Tag entspricht. Das sind etwa 50-60 Gramm „powernuts" bzw. 20 Gramm „powernutsöl". Erasmus geht von einem Tagesbedarf von 3 Gramm Linolsäure und 2 Gramm Alpha-Linolensäure aus. Zur Deckung beider essentiellen Fettsäuren reichen hier schon 30-40 Gramm „powernuts" bzw. 10 Gramm „powernutsöl" aus.